ADR, IMDG-Code und IATA-DGR: Die wichtigsten Vorschriften für Gefahrgutdokumente im Überblick

Wer Gefahrgut versendet, kommt an drei Regelwerken nicht vorbei: ADR für den Straßentransport, dem IMDG-Code für den Seeverkehr und den IATA-DGR für die Luftfracht. Alle drei verfolgen dasselbe Ziel – sichere Transporte durch korrekte Klassifizierung, Verpackung und Dokumentation – unterscheiden sich aber in Details, die für die Erstellung von Gefahrgutdokumenten entscheidend sind.

ADR – Gefahrguttransport auf der Straße

Das ADR (Accord relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route) ist das europäische Übereinkommen für den grenzüberschreitenden Gefahrguttransport auf der Straße. Es regelt unter anderem Klassifizierung, Verpackung, Kennzeichnung und die erforderlichen Beförderungspapiere. Das ADR wird alle zwei Jahre aktualisiert – wer seine Dokumente manuell erstellt, muss diese Änderungen selbst im Blick behalten.

IMDG-Code – Gefahrgut auf dem Seeweg

Der International Maritime Dangerous Goods Code (IMDG-Code) ist das weltweit gültige Regelwerk der IMO für den Seetransport von Gefahrgut. Er legt fest, wie Gefahrgüter klassifiziert, verpackt, zusammengeladen und dokumentiert werden müssen – unter anderem in Form der Dangerous Goods Declaration (DGD), die jeder Seefracht-Sendung beiliegen muss.

IATA-DGR – Gefahrgut in der Luftfracht

Die IATA Dangerous Goods Regulations (IATA-DGR) gelten für den Lufttransport von Gefahrgut und gehören zu den striktesten Regelwerken überhaupt, da sie zusätzliche Einschränkungen gegenüber den zugrundeliegenden ICAO-Vorschriften vorsehen. Auch hier ist die korrekte Shipper’s Declaration for Dangerous Goods zentrales Dokument.

Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Alle drei Regelwerke bauen auf demselben UN-Modellvorschriften-System auf (UN-Nummern, Gefahrgutklassen, Verpackungsgruppen), unterscheiden sich aber bei zulässigen Mengen, Kennzeichnungspflichten und den geforderten Dokumentenformaten. Wer Sendungen über mehrere Verkehrsträger abwickelt – etwa Straße und anschließend See oder Luft – muss dieselbe Sendung nach unterschiedlichen Vorschriften dokumentieren.

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Genau für diesen Fall wurde eDGD von NMMN entwickelt: eine webbasierte Software, die Gefahrgutdokumente für Straße (ADR), Luftfracht (IATA-DGR) und Seefracht (IMDG-Code) aus einer Oberfläche heraus erstellt – aktuell gehalten und entwickelt im eigenen Rechenzentrum in Hamburg. In unseren Seminaren vermitteln wir zusätzlich das notwendige Praxiswissen zu allen drei Regelwerken.

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